Reisebericht: Ráztoka, W Abhang

Gespeichert von jezour am Mi., 28.07.2021 - 09:44

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag globiferum ssp. hirtum (preissianum) from Ráztoka, W Abhang

In diesem Reisebericht bleiben wir wieder in dem Gebirge Západné Tatry in der Slowakei. In diesem Reisebericht wird ein Naturstandort von Jovibarba hirta var. preissiana vorgestellt.
Der Berg Ráztoka misst nur 1948 Meter und befindet sich in dem westlichen Teil des Gebirges Západné Tatry. Der Berg liegt über dem Tal Žiarska dolina, die östlichen Abhänge des Berges Ráztoka emporragen über dem Boden des Tales, der Höhenunterschied zwischen dem Gipfel des Berges Ráztoka und zwischen dem Boden des Tales Žiarska dolina ist etwa 700 Meter. Die Abhänge des Berges Ráztoka sind wirklich gegliedert, steil, es gibt oft große Steine oder kleine Felsen da – also viele geeignete Orte für Hauswurz.
In der Vergangenheit habe ich sicher erwähnt, dass es wirklich schwierig ist einen Naturstandort von Jovibarba hirta var. preissiana in den alpinen Lagen zu entdecken, wenn das Gestein durch Granit oder Gneis gebildet wird. Warum? Solche Naturstandorte sind wirklich klein, es handelt sich um die Fläche oft um 1 oder 2 Quadratmeter, die Rosetten von Jovibarba hirta var. preissiana wachsen oft an den Rändern der Steine oft im Gras oder unter den Sträuchern der Heidelbeeren versteckt. Die grüne Farbe der Rosettenblätter verschmelzt mit der Umgebung und wenn die Rosetten nicht blühen, es ist wirklich schwierig die Rosetten zu finden.
In diesem Fall hatte ich Glück, denn an einem Rand des großen Steines habe ich die Rosetten von Jovibarba hirta var. preissiana bemerkt. Der Naturstandort war auch in diesem Fall sehr klein, die Fläche des Naturstandortes war nicht größer als 1 Quadratmeter. Der Naturstandort liegt da nicht weit von dem Gipfel des Berges Ráztoka an dem westlichen Abhang des Berges in der Höhe von 1905 Meter. Das Gestein wird in diesem Fall durch Granit gebildet.
Die Rosetten wachsen wirklich nur an einem Rand des großen Steines und werden teilweise durch Gras und durch die Sträucher der Heidelbeeren versteckt. Sie bilden eine Gruppe der Rosetten, diese Gruppe enthält etwa um 30 Rosetten.
Alle Rosetten waren in den guten Zustand in der Zeit meines Besuches, die Rosettenblätter waren grün gefärbt, die äußeren Rosettenblätter waren bei meisten Rosetten dunkel rot gefärbt. Die Rosettenblätter waren eng, hatten eine lange und enge Spitze, an den Kanten der Rosettenblätter waren wenige Wimper, bei der Spitzen der Rosettenblätter waren sogar keine Wimper. Also typische Merkmale von preissiana.
Viele Rosetten haben neue Ausläufer gebildet, die meisten neuen Ausläufer waren sehr klein und waren noch mit den Mutterrosetten verbunden. Es war keine blühende Rosette an diesem Naturstandort, trotzdem vermute ich, dass die Rosetten an diesem Naturstandort ab und zu blühen.
Sowieso handelt es sich um einen schönen Naturstandort und es gibt auch wunderschöne Aussichte aus den Abhängen des Berges Ráztoka. Ich freue mich auf die Antworten.

LG,
Josef

Zum Naturformeneintrag

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