Reisebericht: Zamrznutý kotol, N

Gespeichert von jezour am Do., 31.12.2020 - 09:42

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. montanum ssp. carpathicum from Zamrznutý kotol, N

In diesem Reisebericht bleiben wir wieder bei dem Thema Sempervivum montanum ssp. carpathicum, wir bleiben auch in dem Gebirge Vysoké Tatry. Zwei Drittel des Gebirges Vysoké Tatry liegen in der Slowakei, ein Drittel des Gebirges gibt es in Polen. In diesem Reisebericht stelle ich einen nächsten Naturstandort von Sempervivum montanum ssp. carpathicum aus dem slowakischen Teil des Gebirges vor.
Bielovodská dolina gehört zu den längsten Tälern in dem Gebirge Vysoké Tatry, dieses Tal entsteht durch Verbindung drei Täler, die gleich unter den hohen Spitzen des Gebirges Vysoké Tatry anfangen. Es geht um Ťažká dolina, Kačacia dolina und Litvorová dolina. Das Tal Litvorová dolina fängt auch unter den hohen Spitzen von Vysoké Tatry an, der obere Teil des Tales gibt es gleich unter dem Hauptgebirgskamm von Vysoké Tatry und ist unter den Namen Zamrznutý kotol bekannt (zamrznutý = gefrorene auf Deutsch). In diesem Teil des Tales liegt immer wirklich lange Schnee, auf dem Seespiegel gibt es auch lange Eis. Das Tal richtet in Richtung Norden, das Vorkommen von Hauswurz da ist also unwahrscheinlich. Aber auch in diesem Teil des Tal gibt es die Orte, die gut gelegen sind und für Hauswurz geeignet sind – und Sempervivum montanum ssp. carpathicum wächst wirklich da.
Den Naturstandort von Sempervivum montanum ssp. carpathicum habe ich in dem nördlichen Teil von Zamrznutý kotol gefunden. Der Naturstandort liegt in dem breiteren Teil des Tales, am Ort, der südlich orientiert ist, in der Meereshöhe von 2050 Meter, das Gestein wird Granit gebildet.
Am Naturstandort habe ich eine große Menge der Rosetten von Sempervivum montanum ssp. carpathicum beobachtet. Die Rosetten wachsen da in den Felsspalten, an den Steinen, an den Rändern der Felsen und Steine und auch zwischen den Steinen. Ein paar Rosetten habe ich auch in der Nähe der Steine im Gras gesehen. Die Rosettten bilden Kolonien am Naturstandort, auch kleine Gruppen habe ich da beobachtet. Am Naturstandort habe ich Rosetten aller Größen beobachtet, alle Rosetten waren in guten Zustand. Die Rosetten waren frisch grün gefärbt und geöffnet, die Spitzen der Rosettenblätter einiger Rosetten waren lila gefärbt, die kleinsten Rosetten hatten lila gefärbte äußere Rosettenblätter.
Viele Rosetten am Naturstandort haben in der Zeit meines Besuches neue Ausläufer gebildet. Ich habe auch drei Rosetten kurz vor Blütezeit gefunden. Es war zu früh für die Blüten, weil es im Tal kalt ist, haben die Rosetten wahrscheinlich etwa eine Woche später erste Blüten geöffnet.
Auch diesen Naturstandort finde ich wunderschön, wunderschöne Gegend, wunderschöne Aussichte, Berge herum. Erstaunlich, an welchen Orten Sempervivum montanum ssp. carpathicum wächst.
Ich wünsche allen alles Gute für das neue Jahr – vor allem Gesundheit!

Liebe Grüße,
Josef

Zum Naturformen-Eintrag

Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf  www.sempervivum-liste.de  einloggen.

Bildergalerie - © alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt!

Comments

Sempernicki

Mo., 01.11.2021 - 21:21

Hallo, lieber Josef,

wirklich erstaunlich, wie schön sich die Pflanzen in der kalten Gegend entwickeln können.

Vielen Dank für die ausführlichen Beschreibungen und die schönen Bilder!

Danke auch für die guten Wünsche für das neue Jahr. Dir wünsche ich auch, dass du gesund durch das Jahr kommst und vielleicht auch eine Reise in die Berge machen kannst.

Liebe Grüße

Veronika