Reisebericht: Rabí (Podrabský mlýn)

Gespeichert von jezour am Mi., 26.01.2022 - 14:45

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. globiferum ssp. globiferum from Rabí (Podrabský mlýn)

Jovibarba globifera – Rabí (Podrabský mlýn)

In diesem Reisebericht bleiben wir noch in der Gegend um das Städtchen Rabí. Das Städtchen Rabí befindet sich in Böhmen - in dem südwestlichen Teil von Böhmen, in dem Tal des Flußes Otava zwischen den Städten Horažďovice und Sušice. In diesem Reisebericht stelle ich noch einen Naturstandort von Jovibarba globifera aus der Umgebung von Rabí vor.
Die Gegend zwischen den Städten Sušice und Horažďovice wird vor allem durch Kalkstein gebildet. Die Hügel an den beiden Ufern des Flußes Otava erheben sich steil über dem Tal, die Abhänge der Hügel sind sehr steil, es gibt es zahlreiche Felsen da. Der Ort Podrabský mlýn liegt etwa 800 Meter südöstlich von dem Zentrum des Städtchens Rabí, es geht um eine ehemalige Mühle direkt am Fluß Otava. Über dem linken Ufer des Flußes östlich von der Mühle läuft eine Stufe, es geht um etwa 6 Meter hohen Abhang, über und auch unter dieser Stufe gibt es eine kleine Ebene. Weil dieser etwa 6 Meter hohen Abhang sehr steil ist, befinden sich zahlreiche Felsen da. Leider liegen die meisten Felsen jetzt im Schatten zwischen den Bäumen und Sträucher. Trotzdem habe ich da zwei Felsen gefunden, die nicht völlig beschattet sind, da habe ich die Rosetten von Jovibarba globifera gefunden.
Dieser Naturstandort liegt in der Höhe von 445 Meter über dem Meerspiegel, das Gestein wird Kalkstein gebildet.
Am Naturstandort, also an den zwei Felsen, habe ich eine beschränkte Menge der Rosetten aller Größen beobachtet. Die Rosetten wachsen am Naturstandort direkt an den Felsen, in den Felsspalten und auch an den Rändern der Felsen. Zum Glück waren alle Rosetten am Naturstandort in den guten Zustand.
Die Rosetten wachsen in den kleinen Gruppen am Naturstandort, in einer Gruppe befinden sich meistens 5 Rosetten, es gibt auch größere Gruppen am Naturstandort. Die Rosetten am Naturstandort waren teilweise geöffnet während meines Besuches. Einige Rosetten waren dunkel grün gefärbt, die anderen Rosetten waren frisch grün gefärbt. Die dunkel grün gefärbte Rosetten sind nur an den ersten Felsen gewachsen – die Sträucher wachsen ziemlich nah dieser Felsen und der Felsen wird teilweise beschattet, darum auch die dunklere Färbung der Rosettenblätter der Rosetten von Jovibarba globifera. Der andere Felsen ist nicht so viel beschattet, darum sind die Rosettenblätter der Rosetten von Jovibarba globifera auch heller gefärbt, einige Rosetten hatten sogar rot gefärbte Spitzen der Rosettenblätter an diesen zweiten Felsen.
An diesem Naturstandort habe ich auch keine blühende Rosetten oder vertrocknete Blütenstengel beobachtet. Die Rosetten vermehren vor allem durch Ausläufer an diesem Naturstandort.
Es handelt sich wieder um einen schönen Naturstandort. Trotzdem finde ich diesen Naturstandort als bedroht – wegen der Sträucher und Bäume in der Umgebung. Ich freue mich auf die Antworten.

LG,
Josef

Zum Naturformen-Eintrag

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  • 28. September 2018
    Der andere Teil des Naturstandortes, dieser Felsen ist nicht so viel beschattet durch die Sträucher in der Umgebung
  • 28. September 2018
    Die Rosetten wachsen oft in kleinen Gruppen am Naturstandort
  • 28. September 2018
    Die Rosetten an dem anderen Felsen waren frisch grün gefärbt, sie erhalten mehr Licht als die Rosetten an den anderen Felsen
  • 28. September 2018
    Rosetten von Jovibarba globifera am Naturstandort
  • 28. September 2018
    Eine Gruppe der Rosetten von Jovibarba globifera am Naturstandort
  • 28. September 2018
    Ein Teil des Naturstandortes an den Abhang bei Podrabský mlýn

Comments

Sempernicki

Mi., 26.01.2022 - 18:53

Hallo, lieber Josef,

auch für diesen Reisebericht herzlichen Dank. Das Städtchen Rabí hat sich ja richtig für dich gelohnt - so viele Standorte. Die Rosetten scheinen in der ganzen Gegend sehr groß zu sein.

Liebe Grüße

Veronika

Titelbild
Reisebericht: Rabí (Podrabský mlýn)