Reisebericht: Szent Mihály-hegy SW

Gespeichert von jezour am Do., 05.05.2022 - 17:22

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. marmoreum ssp. matricum from Szent Mihály-hegy SW

Sempervivum matricum – Szent Mihály-hegy SW

In diesem Reisebericht bleiben wir in dem Tal der Donau in dem nördlichen Teil von Ungarn. In diesem Reisebericht wird nächster Naturstandort von Sempervivum matricum vorgestellt.
Die Donau fließt in der Umgebung von Visegrád in einem tiefen Tal, über den beiden Ufern des Flußes emporragen hohe Hügel mit den steilen Abhängen, diese Abhänge sind oft felsig. Das Städtchen Visegrád gibt es an dem rechten Ufer der Donau, an der anderen Ufer befidet sich das Städtchen Nagymaros. Die Donau bildet auch eine natürliche Grenze zwischen den Gebirgen. An dem rechten Ufer liegt das Gebirge Visegrádi-hegység, an den anderen Ufer des Flußes gibt es schon das Gebirge Börzsöny. Im Fall des Gebirges Börzsöny handelt es um den südlichen Rand des ganzen Gebirges.
Die Hügel an den linken Ufer der Donau erreichen die Höhe von 300 Meter bis die Höhe von 484 Meter. Die Höhe von 484 Meter erreicht gerade der Hügel mit dem Namen Szen Mihály-hegy, die südlichen, südwestlichen und westlichen Abhänge dieses Hügels sind besonders steil und felsig. An dem südwestlichen Abhängen des Hügels Szent Mihály-hegy gibt es eine Höhle mit dem Namen Remete-barlang. Es geht um eine Höhle in dem vulkanischen Felsen an den südwestlichen Abhägen des Hügels Szent Mihály-hegy. Die Umgebung der Höhle ist wirklich felsig, in der Literatur findet man Angaben über Hauswurz aus den Abhängen in der Umgebung der Höhle also keine Überraschung, dass ich da einen Naturstandort von Sempervivum matricum gefunden habe.
Der Naturstandort liegt in der Höhe von 220 Meter über dem Meerspiegel, das Gestein wird höchstwahrscheinlich durch Andesit gebildet.
An dem Naturstandort habe ich eine kleine Menge der Rosetten beobachtet, trotzdem wächst da sicher eine größere Menge der Rosetten. Weil die Rosetten hoch an den Felsen gewachsen sind und weil die Felsen sehr steil sind, waren die Rosetten nicht zugänglich – darum war es nicht möglich keine Detailaufnahme der Rosetten an diesem Naturstandort zu machen, mit dem Fotoapparat habe ich an den Felsen drei kleine Gruppen der Rosetten beobachtet. Die Rosetten waren teilweise geöffnet, die Rosettenblätter waren vorwiegend dunkel rot gefärbt – auch diesen Naturstandort habe ich in dem Drittel des Frühling, im April, besucht.
Obwohl ich keine Detailaufnahme der Rosetten aus der Natur habe, hänge ich zwei Bilder der Pflanzen aus der Kultur. Zum Glück gibt es in der Kultur Pflanzenmaterial, das aus dieser Gegend kommt.
Auch in diesem Fall handelt es um einen Naturstandort in der wunderschönen Gegend. Ich freue mich auf die Antworten.

LG,
Josef

Zum Naturformen-Eintrag

Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf  www.sempervivum-liste.de  einloggen.

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Comments

Sempernicki

Do., 05.05.2022 - 20:43

Hallo, lieber Josef,

herzlichen Dank für den Reisebericht mit den schönen Bildern. Der Standort mit der Höhle sieht interessant aus.

LG

Veronika