comollii (albidum)

S. x comollii (x albidum)

S. x albidum C. B. Schnittspahn & Lehmann (1855) wird im "Eggli" zu S. x comollii gestellt


Hybride: S. tectorum x S. wulfenii


Angaben aus: Eggli, Urs (Hrsg): Sukkulentenlexikon, Bd.4, 2003, S. 353
Die dortigen Autoren für Sempervivum sind: H. 't Hart, B. Bleij & B. Zonneveld

Beschreibungen und weitere Infos

Horst Diehm (aus dem Diehmor)

IK: Sempervivum albidum C.B.Lehm. & Schnittsp., Uber die im freien in den deutschen Gärten vorkommenden Arten  der Gattung Sempervivum, in Flora, Regensburg, 38(1-2): 4 (1855) 

albidum = weißlich, bezugnehmend auf die Blütenfarbe  / Fundort nicht bekannt                                                                            

Originalbeschreibung: Rosetten gross; Rosettblätter ei-lanzettförmig, nach der Basis verschmälert, in eine ziemlich  längerte Spitze auslaufend, glatt, am Rande fein gewimpert, dunkel grasgrün nach den Spizen röthlich-braun; Ausläufer stark, die jungen Rosetten     1-3 Zoll von der alten Rosette absetzend; Stengelblätter etwas abstehend,  gleichbreit, lang zugespizt, glatt, am Rande gewimpert;      Stengel aufrecht, mit traubenrispenartigen, zuletzt fast horizontal abstehenden Aesten, mit kleinen, drüsigen Wimperhaaren besetzt; Blumenblätter doppelt so lang wie die Kelchabschnitte, linien-lanzettförmig, weisslich; unterständige Schuppen sehr klein, drüsenartig.  

Ist ein Elternteil von  'Oddity'  / ist eine natürliche Hybride   von S. archnoideum und S. calcareum, graugrüne Blätter, Blattunterseiten und Spitzen in purpur übergehend. Gute Winterfärbung

Erstbeschreibung:    Johann Georg Christian Lehmann (* 25. Februar 1792 in Haselau; † 12. Februar 1860 in Hamburg) war ein deutscher Botaniker. Sein botanisches Autorenkürzel lautet „Lehm.“.
Lehmann studierte Medizin in Kopenhagen und Göttingen und erwarb 1813 einen Doktorgrad in Medizin sowie 1814 einen Doktorgrad in Philosophie an der Universität Jena. Er wurde 1818 Professor für Physik und Naturgeschichte am Akademischen Gymnasium Hamburg, wo er ebenfalls die Stellung des Oberbibliothekars innehatte. 1821 gründete er den Botanischen Garten in Hamburg, dessen Direktor er auch wurde.

und Georg Friedrich Schnittspahn, * 03.01.1810 in Darmstadt, + 22.12.1865 in Darmstadt, deutscher Botaniker und  Direktor des Bot. Garten Darmstadt, verfasste mehrere Bücher         

Gattung
Sempervivum

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