S. globiferum ssp. hirtum (hillebrandtii) from Gulsen
Angaben zu S. globiferum ssp. hirtum (hillebrandtii)
Die Pflanze wird im "Eggli" zu S. globiferum ssp. hirtum gestellt.
Syn.:
Sempervivum hillebrandtii Schott (1852)
Sempervivum arenarium var. hillebrandtii (Schott) Neumayer (s.a.)
Sempervivum hirtum var. hillebrandtii (Schott) Hayek (1909)
Jovibarba hirta var. hillebrandtii (Schott) Soó (1972)
Sempervivum hirtum fa. hillebrandtii (Schott) Konop & Bendak (1981)
(Angaben aus Eggli, Urs (Hrsg): Sukkulentenlexikon, Bd.4, 2003, S.356
Die dortigen Autoren für Sempervivum sind: H. 't Hart, B. Bleij & B. Zonneveld)
Neuere Synonyme:
Sempervivum globiferum [subsp. glabrescens (Sabr.)] var. hillebrandtii (Schott) M. Werner comb. nov. (In: Avonia 28:4, 2010, erschienen 20.01.2011)
Jovibarba hirta var. hirta f. hillebrandtii (Schott) J. Ježek (2011)
Beschreibungen und weitere Infos
Josef Ježek:
Name: Jovibarba hirta var. hirta f. hillebrandtii - Gulsen
Lokalität: Berg Gulsen in der Steiermark (Österreich), auf Felsen - teilweise auf Felsen im Kiefernwald
Gestein: Serpentinit
Höhe: auf 607m - 736m beobachtet, wahrscheinliches Vorkommen auch höher
Zu den Pflanzen: Ich weiß, dass das erste Bilde ein bisschen ungewöhnlich war. Warum? Die Rosetten sind behaart! Ich beobachte die Pflanzen Jovibarba hirta in der Kultur. Wenn es trocken ist, bilden die Rosetten die Trichome. Leider kann ich nicht die Gründe sagen. Die Rosetten haben die Trichome auch im Frühling, oder im Herbst - wenn es in der Nacht kühler ist. Während des Sommers haben die Pflanzen keine Trichome, sie sind kahl. Und das Gestein spielt keine Rolle, vielleicht Wasser...
Auch jetzt sind meine Pflanzen in Pilsen kahl. Leider habe ich die Pflanzen in der Kultur noch nicht fotografiert und heute regnet und regnet in Pilsen.
Manuel Werner:
Sempervivum globiferum [subsp. glabrescens (Sabr.)] var. hillebrandtii (Schott) M. Werner comb. nov. (In: Avonia 28:4, 2010, erschienen 20.01.2011)
Georg Merkl:
Wilhelm Hillebrandt (1821-1886) war praktischer Arzt in Paderborn. Auf der Suche eines zuträglichen Klimas für sein Lungenleiden verbrachte er viele Jahre im Ausland. Seine Stationen waren Australien, Philippinen, Hawaii, Madeira und Teneriffa. Durch zusätzliche Reisen nach China und Ostindien führte er Nutz- und Zierpflanzen nach Hawaii ein. Sein Herbar vermachte er dem Botanischen Museum Berlin. Die Hauswurz Sempervivum globiferum ssp. hirtum (hillebrandtii) von Gulsen wurde ihm zu Ehren benannt.
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