heuffelii (velenovskyi)

S. heuffelii (velenovskyi)

Sempervivum velenovskyi Cheshmedjiev (1969) wird im "Eggli" (s. u.) zu S. heuffelii gestellt.

Syn.: Jovibarba velenovskyi (Cheshmedjiev) Holub (1973),

Diopogon velenovskyi (Cheshmedjiev) H. Jacobsen (1975)

Alle Angaben aus Eggli, Urs (Hrsg): Sukkulentenlexikon, Bd.4, 2003, S. 357
Die dortigen Autoren für Sempervivum sind: H. 't Hart, B. Bleij & B. Zonneveld

Beschreibungen und weitere Infos

Erwin Geiger: Der angebotene Klon wurde 1969 von Cesmedzijev in Bulgarien entdeckt und als eigenständige Art beschrieben. Der Name wurde dem tschechischem Botaniker J. Velenovsky (1858-1949) gewidmet.

Georg Merkl: Josef Velenovský (1858 -1949) studierte von 1878 bis 1883 an der Karls-Universität Prag die Fächer Botanik und Philosophie. Nach Abschluss seines Studiums wirkte er als Assistent am Botanischen Institut der Karls-Universität. Im Jahre 1885 habilitierte er dort und wurde 1892 zum außerordentlichen Professor für Botanik berufen. Ab 1898 bis 1927 war er dann an der Karls-Universität ordentlicher Professor für Botanik und leitete den Botanischen Garten. Bis 1914 führte er auch den Vorsitz der Böhmischen Botanischen Gesellschaft. Ab 1885 wurde die Flora der Balkanhalbinsel zu seinem Forschungsgebiet. In den Jahren 1887 bis 1897 unternahm er mehrere Forschungsreisen nach Bulgarien. Die Ergebnisse seiner Forschungen publizierte er in der Ausgabe "Flora Bulgarica" von 1897 (1898 überarbeitete Auflage in deutscher Sprache). Für seine Verdienste über die bulgarische Flora erhielt Velenovský die Alexander Medaille. Die Heuffelii Jovibarba velenovskyi und Sempervivum erythraeum Velenovsky from Rila wurden u. a. ihn zu Ehren benannt.

ID
10150
Gattung
Jovibarba

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