Reisebericht: Krašovské skály

Gespeichert von jezour am Di., 25.11.2025 - 19:22

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. globiferum ssp. globiferum from Krašovské skály

Jovibarba globifera – Krašovské skály

In diesem Reisebericht bleiben wir noch bei dem Thema Jovibarba globifera, wir bleiben auch in der Landschaft von Westböhmen und verlassen nicht das Tal des Flußes Berounka. Nächster Naturstandort aus den Felsen über den Ufern des Flußes Berounka wird nämlich vorgestellt.
Das Städtchen Kralovice liegt in Westböhmen etwa 24 Kilometer nördlich von Pilsen, etwa 7 Kilometer südöstlich von Kralovice gibt es der Ort Kozojedy. Obwohl der Fluß Berounka in der Umgebung von Kozojedy in breiten Bogen durch das tiefes Tal fließt, wird die Richtung des Flußes bei Kozojedy geändert, von Norden auf Nordnordosten. Diese Änderung ist unter der Burgruine der Burg Krašov am markansten. Die Burgruine der Burg Krašov emporragt etwa 60 Meter über dem Fluß auf den Felsen auf dem linken Ufer des Flußes. Gegenüber der Burgruine auch auf dem linken Ufer des Flußes gibt es weitere Felsen, diese Felsen wurden Krašovské skály benannt. Es geht um die steile und gegliederte Felsen, die über dem Fluß Berounka und über dem Bach Brodeslavský potok emporragen.
Diese Felsen sind direkt über der Mündung des Baches Brodeslavský potok in den Fluß Berounka am steilsten. Die Felswänden werden südlich und südwestlich orientiert. An den Felsen, in dem unteren Teil der Felswänden, habe ich Jovibarba globifera an einem Naturstandort beobachtet. Weil die Felsen besonders steil sind, habe ich nur einen kleinen Teil des Naturstandortes untersucht, für breitere Untersuchung des Naturstandortes ist die Kletterausrüstung nötig.
Die Rosetten von Jovibarba globifera habe ich in der Höhe von 300 Meter beobachtet, das Gestein wird durch Porphyrit gebildet.
Am Naturstandort habe ich nur eine kleine Menge der Rosetten aller Größen beobachtet. Diese Wirklichkeit wurde durch das Terrain verursacht, ohne Kletterausrüstung habe ich nur einen geringen Teil des Naturstandortes untersucht. Weitere Rosetten wachsen sicher an den Teilen der Felsen, die für mich unzugänglich waren. 
Die Rosetten von Jovibarba globifera sind an den Felswänden, in den Felsspalten und auf den Felsbänken gewachsen. Die Rosetten auf den Felsbänken sind oft zusammen mit Gras oder im Moos gewachsen. Die Rosetten haben kleine Gruppen gebildet, in einer Gruppe habe ich in dem Teil des Naturstandortes, den ich untersucht habe, höchstens fünf Rosetten beobachtet. Einzeln wachsende Rosetten habe ich am Naturstandort auch gefunden und beobachtet.
Weil ich den Naturstandort in der Hälfte Frühlings besucht habe, waren die Rosetten eher geschlossen. Die Rosettenblätter in der Mitte der Rosetten waren dunkel grün oder grün gefärbt, die äußere Rosettenblätter waren bei den Rosetten völlig dunkel rot oder rot gefärbt, bei einigen Rosetten war solche Färbung nur in den oberen Hälften der äußeren Rosettenblätter präsent. Ein paar Rosetten haben schon neue Ausläufer gebildet, am Naturstandort habe ich leider keine vertrocknete Blütenstengel gefunden.
Obwohl der Naturstandort an den steilen Felswänden schwierig zugänglich ist, finde ich diesen Naturstandort interessant. Das tiefe Tal des Flußes Berounka mit steilen Abhängen ist einfach bezaubernd. Ich freue mich auf die Antworten.

LG,
Josef

Zum Naturformen-Eintrag

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Comments

Sempernicki

Di., 25.11.2025 - 19:48

Hallo, lieber Josef,

das sind ja gewaltige Felsen. Gut, dass du da nicht überall herumgekletterst bist. Danke für den ausführlichen Reisebericht und die schönen Bilder, die du dort machen konntest. 

LG

Veronika

 

Titelbild
Reisebericht: Krašovské skály