Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. heuffelii from Chrondromesorachi
Jovibarba heuffelii – Chrondromesorachi
In diesem Reisebericht bleiben wir wieder in Griechenland, wir bleiben auch in dem nördlichen Teil des Landes. Ein neuer Naturstandort aus Griechenland wird in diesem Reisebericht vorgestellt, nach bestimmter Zeit wird über Jovibarba heuffelii berichtet.
Zwischen den Städten Katherini und Larissa befindet sich das Gebirge Olympos. Es geht um das höchste Gebirge Griechenlandes, der Berg Mytikas mit dem Gipfel in der Meereshöhe 2917 Meter ist der höchste Berg Griechenlandes allgemein. Das Gebirge liegt gleich an der Küste des Meeres, die Berge emporragen gleich über der Küste. Das Städtchen Litochoro liegt fast an der Küste und die Berge über dem Städtchen wirken besonders mächtig. Entlang des Städtchens Litochoro führt eine Straße ziemlich hoch in die Berge, diese Straße wird durch ein Parkplatz bei dem Ort Prionia in der Meereshöhe um 1070 Meter beendet. Aus dem Ort Prionia führt dann ein markierter Weg hoch in die Berge. Dieser touristischen Weg führt neben der Hütte Spilios Agapitos (2060 Meter) an die Gipfeln Skala (2882 Meter) und Skolio (2905 Meter).
Aus Prionia habe ich den Gipfel des Berges Skala erreicht, leider wegen des besonders starken Windes und wegen sich verschlechterndes Wetter (starke Gewitter waren auf dem Weg) war leider nur eine beschränkte Zeit für die Untersuchung von Flora. Darum stelle ich aus dem Gebirge Olympos nur einen Reisebericht vor, der Reisebericht über Jovibarba heuffelii aus dem Naturstandort Chrondromesorachi. Den Namen Chrondromesorachi habe ich in der Landkarte für den östlich orientierten Abhang gefuden, der etwa 400 Meter südlich von der Hütte Spilios Agapitos liegt. Da habe ich an den kleinen Felsen und an den Steinen neben dem touristischen Weg einen Naturstandort von Jovibarba heuffelii gefunden.
Der Naturstandort liegt in der Höhe von 2220 Meter über dem Meerspiegel, das Gestein wird durch Kalkstein gebildet.
An dem Naturstandort habe ich eine große Menge der Rosetten aller Größen beobachtet. Die Rosetten wachsen an den kleinen Felsen und an den Steinen, in den Felsspalten, in den Lücken zwischen der Steine, sowie in der Nähe der kleinen Felsen und Steine. In der Nähe der Felsen und Steine wachsen die Rosetten oft in dem niedrigen Gras oder schon teilweise unter den Ästen der Wacholder. Die Rosetten sind oft in den kleinen Gruppen oder einzeln am Naturstandort gewachsen.
Alle Rosetten am Naturstandort waren in den guten Zustand während meines Besuches. Die Rosetten waren schön gefärbt. Die meisten Rosetten hatten hell grün gefärbte Rosettenblätter, am Naturstandort habe ich auch Rosetten mit ganz lila rot gefärbten Rosettenblätter und auch die Rosetten mit grünblau gefärbten Rosettenblätter mit lila Färbung in der Nähe der Spitzen.
Am Naturstandort habe ich leider keine blühende Rosette gefunden, nur ein paar Rosetten kurz vor der Blüte, es war zu früh für die Blüten am Naturstandort. Diese Rosetten sind etwa eine Woche später am Naturstandort geblüht meiner Meinung nach.
Noch eine Notiz. Jovibarba heuffelii wächst nicht nur an diesem Naturstandort an den östlichen Abhängen des Gebirges Olympos. Während meines Weges habe ich weitere besonders kleine Naturstandorte von Jovibarba heuffelii gefunden.
Sowieso sollten weitere Untersuchungen in dem Gebirge Olympos durchgeführt werden, die Natur da finde ich wunderschön. Sowieso finde ich wunderschön die Rosetten von Jovibarba heuffelii an dem Naturstandort Chrondromesorachi. Ich freue mich auf die Antworten.
LG,
Josef
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- 10. Juli 2019Auch die Rosetten mit grünblauen Färbung der Rosettenblätter mit lilaroten Spitzen waren präsent h

Comments
Hallo, lieber Josef, toll,…
Hallo, lieber Josef,
toll, dass du mal wieder "Heuffeliis" gefunden hast! Vielen Dank für den Reisebericht und die schönen Fotos!
LG
Veronika