Reisebericht: Matsouki, N

Gespeichert von jezour am Di., 03.02.2026 - 13:13

Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. heuffelii from Matsouki, N

Jovibarba heuffelii – Matsouki, N

In diesem Reisebericht bleiben wir wieder in Griechenland, wir bleiben auch bei dem Thema Jovibarba heuffelii. Nächster Naturstandort von Jovibarba heuffelii aus den griechischen Bergen wird vorgestellt.
Das Gebirge Lákmos befindet sich auch in dem Norden von Griechenland, das Gebirge befindet sich zwischen den Städten Trikala und Ioánnina. Der höchste Berg dieses Gebirges heißt Peristeri und der Gipfel des Berges misst 2295 Meter. Das Gebirge steht ein bisschen seitwärts. Es gibt wenige touristischen Wege in diesem Gebirge, es gibt auch wenige Straßen, die in die Berge führen. Trotzdem etwa nördlich von dem Ort Matouski gibt es einen Pass, durch den die Straße führt. Dieser Pass wird Mparos (habe ich auch Baros gesehen) benannt und liegt in der Höhe von 1900 Meter, die Straßen sogar aus drei Richtungen treffen in dem Pass. 
Etwa nördlich untem dem Pass steigt die Straße von Norden durch die zahlreichen Kurven in den Pass. Ein paar Kurven unter dem Pass in der Nähe der Straße habe ich an einem Abhang einen Naturstandort von Jovibarba heuffelii gefunden. Es geht um einen steilen Abhang, der östlich orientiert wird. Obwohl der Naturstandort nicht großflächig ist, wächst an dem Naturstandort eine große Menge der Rosetten.
Der Naturstandort liegt in der Höhe von 1780 Meter und das Gestein wird durch Schiefer gebildet.
Wie schon geschrieben wurde, der Naturstandort ist gar nicht ausgedehnt. Der Naturstandort liegt an einem Schiefervorsprung, neben dem Schiefervorsprung gibt es Kalksteinfelsen. Die Rosetten von Jovibarba heuffelii habe ich da nur an Schiefer beobachtet. Am Naturstandort wächst eine große Menge der Rosetten aller Größen. Die Rosetten sind vor allem in den kleinen Gruppen gewachsen, auch einzeln wachsende Rosetten habe ich beobachtet.
Die Rosetten sind vor allem in den Felsspalten und in den Spalten zwischen den Steinen gewachsen, weitere Rosetten waren an den Rändern der Steine, ein paar Rosetten habe ich auch in dem groben Geröll beobachtet. Alle Rosetten am Naturstandort waren in dem guten Zustand. Die Rosetten, die in der Nähe der großen Steine gewachsen sind, waren teilweise geöffnet und waren auch größer. Die Rosetten in den engen Felsspalten oder im Geröll waren kleiner und fast geschlossen. Die Rosetten hatten dunkel rot oder hell rot gefärbte oberen Hälften der äußeren Rosettenblätter, sonst waren sie grünblau oder hell blau gefärbt.
Am Naturstandort habe ich ein paar Rosetten in dem Prozess der Teilung beobachtet, blühende Rosette oder Rosette kurz vor der Blütezeit habe ich leider nicht gefunden.
Es handelt sich um einen schönen Naturstandort in den Bergen, der Naturstandort ist auch ziemlich gut zugänglich, denn der Naturstandort nicht weit von der Straße liegt. Ich freue mich auf die Antworten.

LG,
Josef

Zum Naturformen-Eintrag

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Comments

Sempernicki

Di., 03.02.2026 - 13:39

Hallo, lieber Josef,

herzlichen Dank für einen weiteren Bericht aus Griechenland. Die Rosetten sehen sehr gesund aus.

LG

Veronika

Titelbild
Reisebericht: Matsouki, N