S. tectorum (delasoiei)
So in der Sammlung Martin Haberers, aus der die gezeigte Pflanze stammt.
Schreibweise in der Literatur mit einem i oder mit 2 i am Ende. Mit 2 i macht eigentlich keinen Sinn, da die Pflanze nach G.A. de la Soie benannt wurde.
Im "Eggli" (Eggli, Urs (Hrsg): Sukkulentenlexikon, Bd.4, 2003, S.351.Die dortigen Autoren für Sempervivum sind: H. 't Hart, B. Bleij & B. Zonneveld) gibt es als Synonym zu S. xbarbulatum eine S. xdelasoieii C. B. Lehmann & Schnittspahn (1860) = Sempervivum xbarbulatum nvar. delasoieii (C. B. Lehmann & Schnittspah) G. Rowley (1958)
Im Diehmor (www.semperhorst.de) ebenfalls: "= Form von S. x barbulatum Schott
syn.: Sempervivum × barbulatum H.W. Schott (1853) / Namensbedeutung: delasoiei : Botaniker G.A. de la Soie (1818-1877).
IK : Sempervivum ×delasoiei C.B.Lehm. & Schnittsp.., in Berichte Offenbacher Vereins Naturkunde I: 31-37, tab. 1-2 (1860)"
Im "The Sempervivum Society Journal Volume 1 (1970) n°4" als S. barbulatum delasoiei (S. arachnoideum doellianum × S. montanum montanum)
Da die Pflanze wie eine S. tectorum aussieht und keinesfalls wie S. xbarbulatum möchte ich mich Martin Haberer für die gezeigte Pflanze anschließen. (Sempernicki)
Beschreibungen und weitere Infos
Georg Merkl: Gaspard de la Soie (1818-1877) war ständiges Mitglied der Mönchstreffen (Chorherren) auf dem Großen St. Bernhard. Er war zuerst Kaplan an der Knabenschule in Sembrancher (Kanton Wallis) und anschließend arbeitete er bis zu seinem Ableben als Seelsorger und Lehrer in Bovernier. Ab 1868 war er Präsident der Walliser Botanischen Gesellschaft. 1870 veröffentlichte er eine Abhandlung über die Mistel. Ihn zu Ehren wurde Sempervivum delasoieii benannt (Sempervivum barbulatum var. delasoieii).
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