S. tectorum var. tectorum (acuminatum)
S. tectorum var. acuminatum (Schott) Marquesetti (1897) wird im "Eggli" zu S. tectorum var. tectorum gestellt.
Syn.: Sempervivum acuminatum Schott (1853) (nom. illeg., Art. 53.1)
Aus: Eggli, Urs (Hrsg): Sukkulentenlexikon, Bd.4, 2003, S.364
Die dortigen Autoren für Sempervivum sind: H. 't Hart, B. Bleij & B. Zonneveld
Beschreibungen und weitere Infos
Horst Diehm (aus dem Diehmor):
Form von Sempervivum tectorum var. tectorum Linne 1753 ( var. acuminatum)
Sempervivum tectorum subsp. tectorum var. acuminatum (Schott) Fiori
und syn.: Sempervivum acuminatum Schott (non Decne)
IK:Sempervivum tectorum [subsp. tectorum] [var.] acuminatum (Schott) Fiori, Nuova Flora analitica d'Italia, vol. 1: 717 (1923) (pro "{gamma} acuminatum"} [nom. illeg.]
syn. von Sempervivum acuminatum Schott :
1.) Sempervivum schottii Baker (non C.B.Lehm. & Schnittsp.)
IK: Sempervivum schottii Baker, On hardy Sempervivums, in Gardeners' Chronicle, ser. 2, 2(31): 103 (1874)
2.) Sempervivum tectorum subsp. schottii (Baker) Wettst. ex Hayek
IK: Sempervivum tectorum subsp. schottii (Baker) Wettst. ex Hayek, in Hegi G., Illustrierte Flora von MittelEuropa, ed. 1, vol. 4(2): 548 (1923)
acuminatum = zugespitzt ( Blattform)
Die Art kommt hauptsächlich in den Südost Alpen und südlich der Zentralalpen auf Kalkstein vor. Sehr große Rosetten, Blätter spitz zulaufend, bläulich rote Spitzen, Blütenstände bis 40 cm, schöne rosa Blütenfarbe im Gegensatz zu den sonst blassen Farben bei tectorum Formen.
Erstbeschreibung: Heinrich Wilhelm Schott (getauft 7. Januar 1794 in Brünn; † 5. März 1865 in Wien) war ein österreichischer Botaniker und Gärtner. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Schott“.
Schott nahm zwischen 1817 und 1821 an der Österreichischen Brasilien-Expedition teil und wurde 1828 zum Hofgärtner in Wien ernannt. Ab 1845 bis zu seinem Tode fungierte Schott als Direktor der Hofgärten und der kaiserlichen Menagerie. 1852 leitete er auch die Umgestaltung des Schönbrunner Schlossparks in eine teilweise englische Anlage. Bekannt wurde Schott insbesondere durch die Erforschung der Alpenflora, wobei er den Alpengarten im Belvedere begründete. Darüber hinaus bereicherte er die Wiener Hofgärten durch seine Sammlungen in Brasilien / Quelle : Wikipedia
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